Politik Bülach - Ifrastruktur, Kultur & Sport


2017-11-07

Nachtragskredit zum FC - Garderobenbau

Die GR Sitzung am 06.11.2017 hatte auch andere Themen, aber die FC Bülach Garderobe bewegt einfach sehr.

Die BSB Vertreter haben an der Gemeinderatssitzung letzendlich doch für den reduzierten Nachtragskredit für ein neues FC Garderobengebäude gestimmt und damit zur hauchdünnen Mehrheit beigetragen. Es bleibt für uns dabei aber klar, dass der Spielort des FC Bülach lieber früher als später verlagert werden muss, und daher neue Garderoben jetzt nur bedingt sinnvoll sind. Ausschlaggebend war jedoch, dass es nicht sein darf, dass der FC Bülach noch länger anhand der Fehlleistungen gewisser Stadträte hingehalten wird.

Stannend ist nun, dass die selben Stadträte, die vor Jahren das grosse Bülacher Sportprojekt Hagenbuchen eigehändig ruiniert haben, nun selbiges mit neuem Namen wieder neu starten. Die BSB steht zwar voll hinter diesem Projekt, und dass es nun doch so schnell gehen könnte, wie die BSB immer darlegte, freut uns auch. Aber bezüglich der Chance, dass diesmal die tatsächlichen Bedürfnisse der Bülacher Bevölkerung im Zentrum stehen, wenn die selben Köpfe sich nun erneut darum bemühen, ist doch schon sehr fraglich.



2017-02-07

Zum Bülacher Asylzentrum Müliweg

Fraktionserklärung, gehalten von Andres Bührer an der Bülacher Gemeinderatssitzung 2017-02-06

Die Fraktion BSB-GLP ist im Grundsatz der Meinung, dass ein echtes Asylzentrum für Bülach der richtige Weg ist, keine Provisorien mehr, keine Wohnungsmieten, keine Überraschungen mehr.

Doch der Ablauf, bis das Projekt hier und heute im Gemeinderat zur Abstimmung kommt, ist sehr gelinde ausgedrückt, keine Glanzleistung. Das erste Bauprojekt, welches nur als schlicht realitätsfern bezeichnet werden kann, ist vom Stadtrat zuerst dem Gemeinderat übergeben und dann so halb zurückgezogen worden. Doch wer geglaubt hat, dass es danach besser laufen würde, ist spätestens jetzt wieder auf dem Boden der Tatsachen.

Was haben die meisten Gemeinderäte, inklusive der Fachkommission 1, die ja neben anderem für Beurteilung von Bauprojekten zuständig ist, danach als erstes in die Hände bekommen? Erneut ein bereits wieder pfannenfertiges und eigentlich nicht mehr beeinflussbares Projekt des Stadtrates, das in diversen Punkten wieder schwere Schwächen aufweist.

Und was jetzt? Der Gemeinderat kann wählen zwischen einer weiteren Runde mit sicher hohen Kosten und maximal begrenzter Hoffnung, dass der Stadtrat beim dritten Anlauf endlich den Gemeinderat sauber mit durch dieses Projekt nimmt, oder wir können dieser unausgereiften Lösung zustimmen.

Die Fraktion BSB-GLP hat sich in der Abwägung von diesen beiden schlechten Möglichkeiten entschieden, dem vorliegenden Projekt zuzustimmen.


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Andres Bührer zu Sport in Bülach

Sport braucht Infrastruktur, Sport in Bülach braucht Infrastruktur in Bülach.

Eines meiner ganz grossen Anliegen ist es, dass die Bevölkerung in Bülach über richtige Anlagen zur Ausübung ihrer Sportarten verfügt, mein langjähriges Engagement als Streckenchef der Unterlandstafette zeugt von meiner Verbundenheit. Die Ansichten darüber, was denn richtig sei, sind aber naturgemäss mannigfaltig. Gross waren in Bülach einst die Hoffnungen auf eine zentrale und umfangreiche Sportstätte, auch bei mir, doch es kam anders. Hinter uns liegt eine Dekade mit Täuschungen und Fehlinformationen, und die Interessenskonflikte wurden zu Lasten der Sportbegeisterten von Bülach ausgetragen. Viele Bürgerinnen und Bürger glauben denn auch, dass der Sportpark Bülach Süd wegen des Bundesgerichtsurteils verunmöglicht wurde, doch die Fakten zeigen ein klar anderes Bild. Ebenso uninteger sind die Bestrebungen des Stadtrates, eine regionale Tennisanlage in Bachenbülach mitfinanzieren zu wollen, derweil der Tennisclub Bülach, der jüngst seine Anlage hergeben musste, sich bereits selber wieder organisiert hat.

Blick nach vorne, wohin geht die Reise, nun da wir bei der Hirslen eine doch sehr wertvolle Grosssporthalle haben?

Städteplanerisch kann es von Vorteil sein, dezentrale Anlagen zu realisieren, hier etwas, dort etwas, weil so immer ein Angebot auch in der Nähe liegt, wie etwa das Freibad. Doch man darf nie ausser Acht lassen, dass in einer immer dichter bebauten Region Sportanlagen auch Lasten bringen, etwa Lärm und Verkehr. Eine richtig platzierte und zentralisierte Veranstaltungsanlage für Sport und Freizeit ist für einen Grossteil der Bevölkerung etwas weiter weg, doch selbes gilt eben auch für die Belastungen.

Bülach braucht für die Zukunft einen Bereich, wo Schritt um Schritt sämtliche neuen Anlagen für Sport und Veranstaltungen erstellt werden können. Für dieses Ziel und für die Realisierung der tatsächlich idealen Bauten stehe ich ein.


Auszug aus meinem Zeitungsartikel, Mai 2017

Nur mit Protest reagieren kann man auf die 50‘000.- Fr. Subventionierung eines Bachenbülacher Tennisclubs durch den Bülacher Stadtrat. Damit die Grundlagen für eine regionale Tennisanlage und für den Tennisclub Bülach TCB eine Lösung schaffen zu wollen, ist völliger Unsinn. Gemäss eben stattgefundener GV des TCB ist man nicht auf diese subventionierten Tennisplätze angewiesen, sondern konnte sich bereits ausreichend neue Plätze in bestehenden Hallen und damit das weiterbestehen des TCB in Bülach sichern. Die Fehlleistung des Stadtrates, erst das Sportanlagenkonzept in Bülach Süd zu ruinieren, wo sich längst ausreichend Plätze für Bülacher Tennis- und Fussballspieler befinden könnten, und nun ohne den geringsten Bedarf Bülacher Steuergeld nach Bachenbülach zu schicken, erachte ich als untragbar.